Kabelsuche erfolgreich abgeschlossen

Saugbagger
Saugbagger Kabel freilegen 01

Am heutigen Arbeitstag erwartete uns eine besonders heikle Aufgabe. Auch wenn der Saugbagger für den Einsatz bei der Kabelsuche prädestiniert ist, so muss bei diesen Arbeiten trotzdem mit äußerster Konzentration und Vorsicht gearbeitet werden. Insbesondere dann, wenn wie bei unserem Einsatz in der Nähe unseres Standortes in Duisburg, keine genauen Kenntnisse über die im Arbeitsbereich vorhandenen Leitungen bestehen.

In der etwas weiter zurück liegenden Vergangenheit wurden bei unserem Auftraggeber nicht immer alle neu verlegten Kabel erfasst und in die entsprechenden Lagepläne eingezeichnet.

Für die Neuverlegung eines Lichtwellenleiter Kabels sollte für eine neuralgische Stelle nach Möglichkeit ein bereits verlegtes Schutzrohr genutzt werden. Daher war es von Nöten, die vorhandenen Rohre zu lokalisieren und deren Rohrenden freizulegen, um den Rohrdurchgang zu prüfen und einen Zugdraht einzuziehen. Wir begannen mit der Suche an dem Punkt, an dem das vorhandene LWL in den Boden verschwand und fanden bereits nach kurzer Zeit das entsprechende Schutzrohr. Wie sich allerdings herausstellte, war dieses für den geplanten Trassenverlauf unbrauchbar und wir mussten nach einer Alternative suchen. Bei der nun folgenden Suche legten wir insgesamt mehr als 12 Erdleitungen frei, die fast alle in verschiedenen Trassierungen und Verlegehöhen verliefen. Dazu sorgte ein sehr weitreichendes und dichtes Wurzelwerk dafür, dass wir immer wieder Gehölz entfernen mussten, um weiter mit dem Saugbagger den Boden ausheben zu können.

Nach weiteren Minuten der Suche fanden wir schließlich ein 3er Rohrpaket, welches für die zukünftige Verlegung geeignet schien. Nun musste nur noch der entsprechende Rohranfang und natürlich das Rohrende gefunden werden.

Im Bereich des Betonschalthauses verliefen die Kabelrohre nur knapp unter dem Grasboden und die Rohreingänge konnten schnell lokalisiert werden. Auch die Rohrenden waren schnell gefunden und wir konnten einen provisorischen Zugdraht in die Kabelschutzrohre einziehen.

Der Auftraggeber konnte durch den Einsatz des Saugbaggers die vorhandenen Rohre erneut nutzen und sparte somit eine Neuverlegung von über 200m Kabel, die als Alternative im Raum stand. Durch den Saugbagger konnten in kürzester Zeit eine Reihe von Suchschachtungen durchgeführt werden, bei denen keines der vielen im Boden befindlichen Kabel beschädigt wurde, obwohl einige Kabel nur knapp unter der Erdoberfläche verlegt waren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.